7. Tagung

Corporate Health

26.01.2017 bis 27.01.2017
| Berlin

Programm

Donnerstag, 26. Januar 2017
ab 08:30
Einlass und Ausgabe der Tagungsunterlagen
09:15 - 09:30
Begrüßung durch den Moderator und Einführung in das Programm
09:30 - 10:00
Eröffnungskeynote: Arbeit im Wandel – Neue Herausforderungen des BGM
10:00 - 12:30
Modul I: Strategisches Gesundheitsmanagement
10:00 - 10:40
Best Practice: Bedarfsanalyse durch Mitarbeiterbefragung – Krisenbewältigung und Personalentwicklung bei der Moll Marzipan GmbH
2006 war Moll ein Sanierungsfall. Demotivation, hohe Krankenstände, niedrige Produktivität und hohe Reklamationsquoten waren typische Symptome. Die Mitarbeiterbefragung war das ideale Instrument, Ursachen zu erkennen und Verbesserungen mit der Belegschaft zu erarbeiten um die Krise zu bewältigen.
11:10 - 11:50
Best Practice: Das „Haus der Arbeitsfähigkeit“ – Bedarfe und Erfolge messbar machen
In den letzten Jahren hat sich die Liebherr-Hausgeräte Ochsenhausen GmbH von Betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) hin zu einem systematischen und zielgerichteten Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) entwickelt. Um die Gesundheitsmaßnahmen noch optimaler am Bedarf auszurichten und Verhaltens- und Verhältnisprävention noch besser aufeinander abzustimmen, wurde in einem Pilotbereich das „Haus der Arbeitsfähigkeit“ eingeführt. Die umgesetzten Maßnahmen erzielen überaus positive Effekte für das Unternehmen – aber vor allem auch für die Lebensqualität der Mitarbeiter. Durch das Projekt konnten Bedarfe und Erfolge sichtbar gemacht werden.
11:50 - 12:30
Best Practice: Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) als Bestandteil eines erfolgreichen Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM)
Das BEM ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor im BGM. Bei den Beschäftigten trägt es zur persönlichen Gesunderhaltung bei, betrieblichen Ursachen von AU-Zeiten wird nachgegangen. Bessere Arbeitsbedingungen führen zu sinkenden Krankenständen, Ausfallzeiten und Kosten. Das Knowhow bleibt erhalten.
12:30 - 14:00
Lunch und Health Corner
In der Pause erwartet Sie nicht nur ein reichhaltiges Lunchbuffet, sondern Sie können sich außerdem eine entspannende Massage gönnen, unseren Alterssimulationsanzug testen und sich bei der "Body Activation Jump Session" von Michele Kadison (Sport im Businessoutfit) auflockern.
14:00 - 14:30
Keynote: Neue Trends und technologieorientierte Entwicklungen im BGM – viel Bewegung in Praxis und Forschung
Wie erreiche ich vor allem die weniger gesundheitsbewussten Beschäftigten im Zuge des BGM? Diese Frage beschäftigt Personal- und Gesundheitsverantwortliche in Unternehmen tagtäglich. In Forschung und Praxis haben sich die aufsuchende Gesundheitsförderung, die Betriebliche Gesundheitskommunikation und die digitale BGF als potenzielle Lösungsansätze bewährt. Diese Handlungsfelder der Zukunft werden im Rahmen des Vortrags anhand vieler Praxisbeispiele vorgestellt.
14:30 - 17:00
Modul II: Physische Gesundheit und Lösungen im BGM
14:30 - 15:10
Best Practice: Fit, Gesund und Motiviert – Digital geplant und aktiv umgesetzt über das Gesundheitsportal
Referent wird noch bekannt gegeben
15:10 - 15:50
Best Practice: OTTO FITNESSLOUNGE – Wie Sie ein betriebliches Fitnessstudio erfolgreich integrieren
Schon seit 2008 betreibt die Otto GmbH und Co KG ein betriebseigenes Fitnessstudio und hat das Konzept konsequent ausgebaut. Heute steht das Studio auch anderen Firmen als Corporate Gym offen und ist integraler Bestandteil der Corporate Health-Strategie und des Employer Branding. Wann ist ein betriebseigenes Fitnessstudio für ein Unternehmen sinnvoll? Wie lässt es sich in die Unternehmenskultur einbetten? Udo Wolf gibt Antworten.
15:50 - 16:20
Healthy Soulfood
16:20 - 17:00
Best Practice: Startup Learnings – Arbeitgeberattraktivität und Mitarbeitergesundheit nachhaltig steigern
Die Generation Y stellt Arbeitgeber vor neue Herausforderungen, was Mitarbeitergewinnung und vor allem Mitarbeiterbindung betrifft. Die ‚alten’ Benefits wie Gehalt, Dienstwagen oder Titel verlieren zunehmend an Bedeutung und werden von ‚weicheren’ Faktoren, wie Work-Life-Balance und Arbeitsklima, ersetzt. Moritz Kreppel zeigt Möglichkeiten, auf die Bedürfnisse einer jungen Arbeitnehmergeneration einzugehen.
17:00 - 17:45
Abschlusskeynote: „Volle Pulle” – Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker
Ulrich Borowka war 20 Jahre Alkoholiker. Nach seinem Abschied vom Profifußball gelang ihm nach einer Therapie der Ausstieg aus der Sucht. Im Gespräch mit Silvija Kaurić berichtet Ulrich Borowka über sein Suchtverhalten und Präventionsmöglichkeiten.
17:45 - 18:00
Sum-up
ab 18:30
Get-together und Dinner
Setzen Sie Ihre Gespräche beim gemeinsamen Abendessen fort und lassen Sie den Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen.
Freitag, 27. Januar 2017
07:00 - 07:45
Yoga
ab 08:30
Einlass
09:00 - 09:15
Begrüßung durch den Moderator
09:15 - 10:30
Workshop-Session I
09:15 - 10:30
WS I: Strukturiert zum Ziel – Von effektivem BGM und Präventionsgesetz profitieren
Wie können Sie mit effektiven BGM-Strukturen Mitarbeiter/innen beim Gesundbleiben unterstützen und so die Produktivität Ihres Unternehmens verbessern? Welchen Beitrag leistet dabei das Präventionsgesetz? Antworten und Impulse erhalten Sie im Workshop.
09:15 - 10:30
WS II: Krankheitsbedingte Fehlzeiten und Arbeitsrecht – Fehlzeitenmanagement mit Fingerspitzengefühl
Fehlzeiten verursachen neben Mehrkosten erhebliche Probleme im betrieblichen Ablauf. Arbeitgeber haben daher Interesse daran, Strategien zur Reduzierung der Fehlzeiten zu entwickeln. Der Workshop verrät, welche Strategien in der Praxis greifen, und gibt Tipps zu arbeitsrechtlichen Präventions- sowie Reaktionsmöglichkeiten des Arbeitgebers.
09:15 - 10:30
WS III: Prävention und Wandel – Gesund und leistungsfähig bleiben in Zeiten ständiger Veränderungen
Wir alle wünschen uns, dass wir das eigene Leben meistern. Wie wir dies in Zeiten von Hochleistungsstress, Digitalisierung und Arbeitsverdichtung schaffen können, wissen wir jedoch nicht mehr. Eigene und fremde Maximierungsansprüche setzen uns unter Dauerdruck. Das Ganze spitzt sich zu in Zeiten von Veränderungen. Wir machen uns Sorgen, sind unsicher oder verärgert. Kurzum – Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden leiden. Konkret erfahren Sie: Warum Veränderungsprozesse so bedrohlich scheinen; wie Sie lange Belastungs- und Veränderungsphasen erfolgreich bewältigen; wie Sie selbst bestimmen, wie es Ihnen geht – egal was das Leben bringt und wie Sie sich und andere souverän und emotional stabil durch Veränderungszeiten führen.
09:15 - 10:30
WS IV: Herausforderung demographischer Wandel – Was Unternehmen bedenken, wissen und lösen sollten
Innerhalb der nächsten Jahrzehnte wird sich die Erwerbspersonenzahl aufgrund des demographischen Wandels stark reduzieren - zusätzlich wird die Belegschaft eines Unternehmens im Durchschnitt immer älter. Welche Folgen hat dies neben dem heute schon spürbaren Mangel an Fachpersonal? Welche Fragen und Lösungen sollten Unternehmen, Führungskräfte, HR und Gesundheitsmanager in diesem Zusammenhang bzw. im Spannungsfeld Demographie und Gesundheit angehen?
10:30 - 11:00
Gesunde Frühstückspause
11:00 - 13:00
Modul III: Psychische Gesundheit und Lösungen im BGM
11:00 - 11:40
Best Practice: Psychische Gesundheit und Mitarbeiterführung – Entwicklung einer gesundheitsorientierten Führungskultur
Die Führung ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor und hat die Verantwortung für einen fairen, respektvollen und wertschätzenden Umgang. Von der psychischen Gefährdungsbeurteilung zur Entwicklung einer gesundheitsorientierten Führungskultur – Ein Praxisbericht über die Erfahrungen der Landeshauptstadt Wiesbaden.
11:40 - 12:20
Best Practice: Always On? Welche Möglichkeiten haben Unternehmen der Überlastung aufgrund ständiger Erreichbarkeit entgegenzuwirken?
E-Mail, Facebook, WhatsApp, Skype. Das Smartphone macht es möglich: In der heutigen Welt ist es normal, ständig erreichbar zu sein. Während früher die Erreichbarkeit organisiert werden musste, wächst nun zunehmend das Verständnis, dass Phasen der Nichterreichbarkeit wichtig für die Erholung und Leistungsfähigkeit sind. Auch Firmen erkennen dies und gehen bei der Umsetzung sehr unterschiedliche Wege. Der Vortrag wird einen kurzen Überblick über die Möglichkeiten für Unternehmen und Mitarbeiter geben, Chancen und Risiken beschreiben und Beispiele für erfolgreiche Konzepte vorstellen.
12:20 - 13:00
Best Practice: Alkohol am Arbeitsplatz – BGM und Rolle der Betriebsärzte in der Suchtprävention
Eine von Betriebsärzten begleitete Intervention zum Thema Alkohol bietet die Möglichkeit, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Beschäftigten und Personalvertretungen zu befördern. Der medizinische Fachhintergrund ermöglicht einen besonderen, insbesondere wertschätzenden Zugang, der hilft, prozessorientierte Lösungswege zu eröffnen.
13:00 - 13:10
Überleitung zur Workshop-Session II und kurze Pause
13:10 - 14:25
Workshop-Session II
Wiederholung Workshop-Session I
14:25 - 14:30
Sum-up und Verabschiedung