1. Tagung

Performance Management

22.05.2017 bis 23.05.2017
| Berlin

Programm

ab 09:30
Einlass und Ausgabe der Tagungsunterlagen
10:20 - 10:30
Begrüßung durch die Moderatorin
MODUL I: STRATEGISCHE BEDEUTUNG VON PERFORMANCE MANAGEMENT
10:30 - 11:10
Eröffnungsvortrag: Was bedeutet Performance Management im Unternehmenskontext?
Was ist Performance? Was ist Performance Management? Was kann es und was nicht? Christine Abel stellt Definitionen, Ansätze und Modelle vor, die für die Diversität des Performance Managements im Unternehmenskontext sensibilisieren. Performance Management wird zunehmend nicht mehr nur als HR-Thema gesehen, sondern auf ganz unterschiedlichen Ebenen von der Strategie bis zur Motivation eines jeden Mitarbeiters.
11:10 - 11:50
Best Practice: Neue Wege im Performance Management
Accenture hat kürzlich das bisherige Performance Management System abgeschafft, mit dem Ziel die berufliche Entwicklung des Einzelnen besser und kontinuierlicher zu fördern. An die Stelle der bisherigen Leistungsbeurteilungen tritt „Performance Achievement“. Die Grundidee dahinter ist, die Leistungen, Fähigkeiten und Interessen des Einzelnen stärker in den Fokus zu rücken.
11:50 - 13:00
Lunch & Relax-Programm
In der Pause erwartet Sie neben einem reichhaltigen Lunchbuffet unser Relax-Programm: Gönnen Sie sich eine Massage oder erfahren Sie, wie leicht Sportübungen im Business-Anzug sein können.
13:00 - 13:40
Keynote : Wege zur Höchstleistung - Spitzensport als Erfolgsmodell für die Wirtschaft
Heiner Brand berichtet in seiner Keynote, wie mit Leidenschaft Unmögliches möglich gemacht wird. Dabei geht er auf die Fragen ein, wie ein erfolgreiches Team entsteht, wenn Individualisten zusammengeführt werden und wie leistungsstarke Spieler immer wieder neu motiviert werden können. Strategien und Ansätze, die auch für die Teamführung und Motivation Ihrer Mitarbeiter genutzt werden können.
MODUL II: VERKNÜPFUNG VON PERFORMANCE, ENGAGEMENT UND PERSONALENTWICKLUNG
13:40 - 14:20
Best Practice: Dürfen? Sollen? Können! Wollen! Performance Management als Ergebnis von Engagement und Selbstverantwortung
In diesem Beitrag zeigt Felix Schumann, wie Unitymedia sich der Herausforderung von geringer Leistungsbereitschaft und Eigenverantwortung gestellt hat. Mit unserem kontinuierlichen Dialog zur Verbindung von Arbeits- und Entwicklungszielen haben wir einen Weg zu neuem Engagement gefunden. Er wirkt sich nachhaltig auf Leistung, Eigenverantwortung sowie die wertschätzende Feedback- und Coachingkultur aus.
14:20 - 15:00
Best Practice: Wertschätzende Diagnostik und stärkenorientierte Entwicklung: Orientation & Growth
Warum sind Stärkenorientierung und Wertschätzung die roten Fäden im Jägermeister PE-Netz? „Orientation“: Wie wird aus einem internen Assessment Center eine wertschätzende Entwicklungsmaßnahme? „Growth“: Was ist das Besondere an einem stärkenorientierten Programm zur persönlichen Weiterentwicklung von Leistungs- und Potenzialträgern?
15:00 - 15:20
Kaffee & Kuchen
WORKSHOP-SESSION
Hier haben Sie die Möglichkeit, sich mit einem Themenschwerpunkt aus dem Performance Management in kleinen Arbeitsgruppen intensiv auseinander zu setzen. Da sich die Workshop-Session wiederholt, können Sie insgesamt zwei unterschiedliche Workshops besuchen.
15:20 - 16:50
Workshop I: Was bedeutet Performance (Management) in Ihrem Unternehmen?
Im Workshop sind die Teilnehmer aufgefordert, sich kritisch mit der Rolle von Performance (Management) im eigenen Unternehmen auseinanderzusetzen. Ergebnis dessen ist die Awareness für die Breite und Tiefe des Themas, die notwendig ist, um eigene Strategien zu entwickeln sowie die unterschiedlichen Stakeholder mit ins Boot nehmen zu können.
15:20 - 16:50
Workshop II: Feedback? Feedforward! Wie Sie durch neue Kommunikationskulturen die Performance steigern
Tschüss, Feedback! Denn Du bist Vergangenheit. Wenn wir von der Performance-Steigerung sprechen, schauen wir in die Zukunft, schaffen positive Emotionen, geben Sicherheit, vitalisieren neue Kräfte. Doch was bedeutet das konkret für unsere Personal-, Führungs-, Kommunikationskultur? Sie erfahren in diesem Workshop „Feedforward“-Techniken und Praxisbeispiele, probieren aus, vergleichen und entwickeln zukunftsorientierte Gedanken.
15:20 - 16:50
Workshop III: Big Data Analytics und Performance Measurement: Neue Wege im Talent Management
Big Data Analytics schafft neue Möglichkeiten durch „Connected Data“ und intelligenten Analysemethoden, Performance zu messen und zu optimieren. So können künstliche Intelligenz helfen Fragen zu beantworten, wie sich die Mitarbeiterstrukturen auf Leistung auswirken oder jetzige und zukünftige Effekte von falschem Talent Management zu identifizieren. Verknüpft mit der Unternehmensstrategie kann somit die Leistung der Belegschaft auf ein neues Niveau gehoben werden.
15:20 - 16:50
Workshop IV: Low Performer fallen nicht vom Himmel - Trennung wegen Minderleistung
Wenn Mitarbeiter nicht die gesetzten Performance-Ziele erreichen, reden HR-Manager und Vorgesetzte schnell über „Trennung“. Aber das ist nicht so einfach: Wie die Trennung begründen? Wie diesen Menschen aus dem Delta zwischen Soll und Defizit befreien? Wie eine einvernehmliche Vereinbarung erzielen? Im Praxis-Workshop werden Tools erarbeitet, wie eine Trennung wegen „Low Performance“ vermieden – oder professionell umgesetzt wird.
17:00 - 18:30
WORKSHOP-SESSION (WIEDERHOLUNG)
18:30 - 18:45
Sum Up
anschließend
Dinner
Dienstag, 23. Mai 2017
09:00 - 09:50
Einlass
09:50 - 10:00
Begrüßung durch die Moderatorin
10:00 - 10:40
Keynote : Ungenutzte und überschätzte Potentiale des Performance Managements
Die Beeinflussung der beruflichen Leistung gehört seit jeher zu den Herausforderungen des HR-Managements. Inwieweit lässt sich Leistung durch Führung beeinflussen? Welche Bedeutung kommt den Eigenschaften der Mitarbeiter zu? Wie wichtig ist Motivation? Diese und weitere Fragen werden vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Erkenntnisse diskutiert.
MODUL III: VERKNÜPFUNG VON PERFORMANCE UND VERGÜTUNG
10:40 - 11:20
Best Practice: Kopplung von Performance und Vergütung: Ausgestaltung und Zielgrößen
Bernhard Hogenschurz geht auf die Herausforderungen im Zusammenhang der Kopplung von Performance und Vergütung ein. Wie kann der administrative Aufwand minimiert werden? Wie kompatibel ist sie mit Agile Working? Zudem erklärt er am Beispiel der Telekom die Auswahl der Zielgrößen und die Ausgestaltung des Bonus als Erfolgsbeteiligung.
11:20 - 12:00
Variable Vergütung ohne persönliche Leistung
Entkopplung oder Kopplung von Performance und Vergütung: Wie und wieso? Soll die persönliche Performance die variable Vergütung auch weiterhin determinieren? Sollen aufwendige Performance-Managementsysteme wirklich keine materiellen Auswirkungen haben? Lars Hünninghausen zeigt am Beispiel der Deutschen Bahn eine Alternative und die Gründe für deren Implementierung auf. Er geht auf die Learnings und Ergebnisse der Maßnahmen ein und gibt Einblicke in Pläne für die Zukunft.
12:00 - 13:00
Brunch
THEMEN - CAFÉS: KONSEQUENZEN AUS DEM PERFORMANCE MANAGEMENT
In der Praxis lassen sich mit dem Performance Management eine ganze Reihe an Konsequenzen verknüpfen. Dies können Vergütungsaspekte sein, wie z.B. die Höhe des Bonus oder die Entwicklung des Grundgehaltes. Als Entwicklungskonsequenzen lassen sich z.B. individuelle Entwicklungspläne, Zugehörigkeit zu Talent Programmen oder die gezielte Arbeit an einzelnen Fertigkeiten nennen. Für was auch immer Organisationen sich entscheiden, sie müssen sich im Klaren sein, dass hiermit fundamental Einfluss auf die Wahrnehmung und Effektivität des Instruments genommen wird. Wählen Sie eine von den Diskussionsforen aus, um den für Sie richtigen Mix aus Konsequenzen zu reflektieren.
13:00 - 13:25
Einleitung
Einleitung des Oberthemas & Vorstellung der 4 parallel laufenden Diskussionsthemen. Die Themen-Cafés beginnen mit einem 15-minütigen thematischen Input durch die jeweiligen Unternehmensvertreter. Darauf folgt dann eine 45-minütige Diskussion.
13:30 - 14:30
1. Themen-Café: Freedom within a frame – Entwicklung ohne Schranken im Performance Management
13:30 - 14:30
2. Themen-Café: Performance Management zur Stärkung des Mitarbeiterdialogs - Nutzen der aktuellen Möglichkeiten
13:30 - 14:30
3. Themen-Café: Continuous follow-up via regular check-ins
13:30 - 14:30
4. Themen-Café: Unternehmerische Relevanz schaffen durch die Kombination aus Performance Management und Nachfolgeplanung
14:30 - 15:15
Zusammenfassung der Ideen aus den Themen-Cafés
15:15 - 15:30
Sum Up & Verabschiedung